Tierheimfest rund um die Kartoffel
Oberberg-Aktuell vom 27.10.2010
Tierheimfest rund um die Kartoffel
Presseerklärung
Der Halter muss auch zum Haustier passen
Kölnische Rundschau vom 25.10.2010
Großer Andrang beim Sommerfest im Tierheim
Sommerfest mit Katz und Hund
Oberberg-Aktuell vom 09.08.2010
Frühlingsfest war voller Erfolg
mit zahlreichen Fotos von unserem Frühlingsfest
Vorerst keine Schließung des Tierheims
Oberberg-Aktuell vom 16.04.2010
Oberbergische Volkszeitung (OVZ) vom 30. März 2010
Oberberg-Aktuell
vom 30. März 2010
Tierheim Koppelweide ist Sieger der Futterspendenaktion
Der große Hersteller von Tiernahrung MERA DOG aus Kevelaer hat nach einer bundesweiten Ausschreibung jetzt die Gewinner bekannt gegeben. Von 3.000 Newsletter-Lesern haben sich 600 für das Tierheim Koppelweide als Spendenempfänger ausgesprochen, teilt die Presse-Sprecherin Mareike Krebber mit. Das Tierheim Koppelweide war bei der deutschlandweiten Abstimmung des Futtermittelherstellers als einer von zwei Siegern hervorgegangen. Gestern lieferte eine Spedition 375 Kg Hundefutter im Wert von 1.200 € im Tierheim Koppelweide ab. Das ist eine ganz wunderbare Sache, freut sich Rainer Gaertner, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Oberberg, der die Futterspende in Empfang nahm. Das Tierheim Koppelweide lag den Teilnehmern ganz besonders am Herzen, heißt es im neuesten Newsletter von MERA DOG. In ihren zahlreichen Nominierungen berichten sie von den vielen persönlichen und finanziellen Rückschlägen, die das Tierheim immer wieder in der Vergangenheit erleiden musste .Trotz allem würden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weit über das Maß hinaus für das Wohl der Tiere engagieren und jeden Tag aufs Neue für den Erhalt des Tierheims kämpfen.

375 Kilogramm Hundefutter gespendet
Oberberg Aktuell, vom 20.01.2010
Oberbergische Volkszeitung 4. Januar 2010
Fürs Tierheim viele
Klinken geputzt
Von KATJA HOPPE
Er sammelt
nicht für das Tierheim, sondern für die Tiere im Heim,
sagt Adalbert Schmidt
- dieses Jahr übergab er 9.000 Euro an Rainer Gaertner.
KOPPELWEIDE. Wie es sich anfühlt, Klinken zu putzen, wollte Adalbert
Schmidt 1997 wissen. Der heute 72-Jährige aus Wiehl-Oberbantenberg ging
in der Vorweihnachtszeit von Haus zu Haus, ausgerüstet mit Spendenliste
und Quittungsblock, sammelte und stellte schließlich fest: Das ist mein
Ding.
Inzwischen sind 105.000 Euro durch Schmidts Hände gewandert, die ungeschmälert
dem Tierheim Koppelweide zugute kamen. Allein in den vergangenen Wochen kamen
9000 Euro zusammen, die Rainer Gaertner, Vorsitzender des Tierschutzvereins
Oberberg nun in den Erhalt des Tierheims steckt. Jedes Jahr hat Schmidt seit
der ersten Tour die Wintermonate genutzt, um Abend für Abend rund 1000
Häuser im Wiehler Stadtgebiet abzuklappern. In den Wintermonaten
trifft man die meisten Leute abends zuhause an. Um fünf starte ich mit
meiner Arbeit, um neun gehe ich wieder heim. Wenn er seinen Daumen zeigt,
sieht man Hornhaut. Vom Klingeln, sagt er lachend. Viele Menschen
geben jedes Jahr einen kleineren oder größeren Betrag und empfangen
Schmidt mit den Worten: Ich habe schon auf Sie gewartet. Dann
freut er sich und zückt die Liste.
Einige knallen aber auch einfach die Tür wieder zu und manche wollen
über die alten Zeiten, in denen das Tierheim in Verruf geraten war, diskutieren
- aber, sagt Schmidt, das seien die wenigsten. Die meisten helfen gern. Warum
er immer für das Tierheim Koppelweide spendet, erklärt der ehemalige
Sparkassenbetriebswirt schlicht, aber mit deutlichem Nachdruck: Tiere
haben doch kaum eine Lobby. Der im Grundgesetz verankerte Tierschutz ist das
Papier nicht wert.
Im Grunde sei seine Art Geld zu sammeln, viel zu aufwändig, aber für
die 300 Tiere der Koppelweide gehe er gerne. Unterstützt wird er von
Ehefrau Doris und dem Rest der Familie. So haben Sohn Marko und Schwiegertochter
Anette sich bereit erklärt, Treuhänder der Stiftung Tierschutz zu
werden, die Schmidt 2002 gründete. Seither wird mit den Erträgen
jedes Jahr eine andere Organisation unterstützt. Auch das Tierheim erhielt
zweckgebundene 4.000 Euro. Davon sollen laut dem Katzen-Fan Schmidt zwei Quarantäne-Käfige
für die kleinen Haustiger angeschafft werden. Dass wir all die
Jahre halbwegs im grünen Bereich abschließen konnten, verdanken
wir zu einem großen Teil Adalbert Schmidts Engagement, sagt Gaertner.
Dieses Vorbild mache Mut, sich auch im nächsten Jahr mit voller Kraft
für die Tiere in der Koppelweide einzusetzen.